Samstag, 4. Dezember 2021

Riegelverkostung – Bud Power Protein Bar, Pistachio Cream und Crunchy Peanut

Die im folgenden getesteten Riegelwaren wurden gesponsort von Christopher N., weil Bud Spencer auch ein Held seiner Jugend war. Dafür Dank ;)

Was steht drauf:  Pistachio: white chocolate covered; Crunchy Peanut: milk chocolate covered; beide: Eat like a hero!

Hüftgoldfaktor: Pistachio: 201 Kalorien dat Stück; Crunchy: 200 Kalorien dat Stück

 Erster Eindruck: Das hat’s ja noch nie gegeben, gleichzeitige Verkostung von zwei Riegeln! Extraordinär, jaja! Sind aber beide von Bud Spencer (unterschrieben), Proteine kann man immer brauchen, Bud Spencer war auch am besten, wenn er nicht allein war und ich soll ja essen wie ein Held hat’s geheißen. Wobei: „Iß wie ein Held?!“ Wenn die Riegel mich nochmal duzen, hau ich denen 'ne Delle in die Gewürzgurke. Gleichwohl sieht man den beiden Kollegen sofort an, daß sie aus demselben Stall sind, beide haben links an der Seite dieses doofe, fette Gesicht von so 'nem Zweischläfrigen mit Gesichtsmatratze, der aussieht wie ein Gorilla nach 'nem Verkehrsunfall. Die Beschriftung ist auch identisch bis auf die Geschmacksrichtungen und der eine hat 'ne grüne, der andere 'ne braune rechte Ecke.

Ausgepackt ergeben sie ein hübsches, wenngleich nicht vollständig geometrisch-geminides Pärchen, der kleinere blond, der größere braun (woran erinnert mich das bloß?), die mit ihrer Überzugsschokolade korrespondierende Geruchsnoten feilbieten.

Mundhaptik: Alter, den furztrockenen Hartmeier kannste mal der Katze in den Scheitel schmieren! Bei Abbiß beider Riegelwiderlinge klingt es erst, als wenn man 'ne Dachrinne frisst. Dann offenbart sich jeweils sofort eine drög-mürb-drüsche Verzehrmasse, die in ihrer garstigen Hygroskopie die Flüssigkeit regelrecht aus den sich empört verweigernden Speicheldrüsen zu zerren beginnt und sich unter den folgenden Kaubewegungen in eine mörtelartige, zäh-breiige Pampe verwandelt, deren Mundhaptik an in erstarrenden Kleister eingerührte Discounter-Sägespäne erinnert und die einem im Schlunde pappen bleibt wie feuchte Brösel in der Schalmei. Man spürt förmlich, wie einem das Zeug später die Darmpassage verspachteln wird und das ist echt blöd, denn wenn ich nicht anständig auf's Klosett kann, dann bin ich kein richtiger Mensch mehr und mit Liebe ist dann auch nichts. Ist klar?

Geschmack: Mhmm… schmeckt ja gar nicht mal so gut! 

Braun: Das Ding schmeckt wie ein Bärenfurz beim Aufwachen nach dem Winterschlaf, wenn Meister Petz vor dem Hinlegen 20 Dosen Bohnen in einem Zug geschlabbert und danach maximal nach innen gerülpst hatte. Erinnert im Abgang dann auch noch an flambiertes Korsett – da steigt einem echt die Feder aus der Matte!

Weiß: Schmeckt natürlich nicht nach leckerer Erdbeer aber eben auch gar nicht mal ein Klitze nach Pistazie, sondern eher nach dem, was beim besten Pferd nach reichlich Heu kommt. Außerdem enthält die weiße Schokolade Kakaobutter, Butter ist Fett, und Fett verklebt die Klumpozipien oder wie das heißt! Und von sowas krieg ich offene Füße!

Der Überzug beider Riegel hätte übrigens statt weißer und brauner Schokolade ebensogut Kerzenwachs, Prittstift (Geschmacksrichtung: neutral) oder Parafilm sein können, so unschmeckbar und wenig zur Aufheiterung der Flatuenzgeschmäcker geeignet ist er jeweils. Insgesamt ist festzustellen, daß man diese Geschmacksblähungen besser durch 'ne Hose filtern lassen hätte. Aber sischer dat!

Fazit: Ich glaub, die Macher dieser Riegelscheusale haben kilometerweit die Socken offen und hart Nebenluft gezogen! Wenn es DAS hier zu fressen gibt, lacht das Herz sowas von nicht. Hätte Bud das noch erlebt, hätte er denen die Qualle aus dem Drömel gehauen! So und jetzt macht schon Platz, ich bin der Landvogt und muß speien!




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